Es war einmal im Jahre 1997 ein Häufchen flaumbärtiger, pickliger Halbstarker, die in die karnevalistischen Fußstapfen ihrer Papas treten wollten. Diese jungen Männer waren:
Christian Steuten, Andreas Bongartz, Alexander Hannemann, Michael Grefen und Machtin Fink.
Sie hatten weder Platz noch Wagen, geschweige denn Geld oder Ahnung. Auf einem kleinen Autoanhänger wurde dann das stattliche Hausboot der Kelly Family zusammengefrickelt. Wir hatten zwar nicht den größten Wagen, dafür waren wir aber eindeutig die dreckigsten und haarigsten Sänger und Sängerinnen am Rosenmontag. Im nächsten Jahr wurden wir durch das Zustoßen von Daniel Steuten höchst „professionell“.
Erstmals konnten wir auf dem Grefen-Hof bauen, wo wir auch gleich die charmante Art von Hofherr Willi Grefen kennen lernen durften. Unter dem höchst anspruchsvollen Motto „Der Karneval in Nierst ist toll, da ist sogar die Ente voll“ befuhren wir auf einer riesigen Tigerente durch unsere Freie Herrlichkeit. Als im darauf folgenden Jahre Oliver Paas und Björn Helbig zu uns stießen, war sofort klar:
Es musste ein Zwerg gebaut werden. Auf Riesen-Buffalo-Schuhen tollten wir mit dem Prinzengnom durch den schneebedeckten Wunderwald Nierst. Weil sich schnell herumsprach, dass wir Anlaufstation für Karnevalspraktikanten waren, kam im nächsten Jahr Lutz Lenzen zu uns. Als Weihnachtsmänner aus dem All beamten wir uns auf einem tuffig-grellen Spaceschlitten aus dem Leben. Ein Jahr darauf verwöhnten wir die Zuschauer beim Zug auf unserer ANAL - Tankstelle mit einer belebenden „Darmspülung de Luxe“. Pfeifend und in Formation tanzend, zogen wir beim Einmarsch in den Ort alle Partyregister. Nach diesem Jahr kam frischer Wind in Form von René Gotzen in die Truppe. Auf dem echt krass tiefergelegten neuen Wagen mit Breithartgummischluffen errichteten wir in akribischer Kleinstarbeit ein original Cable Car.
Neun Monate später sollte der absolute Überflieger in Form eines gigantischen Bobby-Cars folgen. Weil auch die Technik von Christian Steuten und dem wiedergekehrten Andreas Bongartz flutschte, schallte es nach dem erreichten ersten Platz aus allen Mündern: „Es gibt noch echte Kinder“. Im nächsten Jahr kamen mit Andreas Vetten und Volker Schleien zwei musikalische Tröten, die von uns eine Green Card für den ständigen Aufenthalt beim Nageln erhielten. Nach einer langen Versammlung wurde die Filmcrew DDD geboren, die in einem Helikopter über allen Sphären und den Hollywood Hills zum ersten Platz schwebte.




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